Markus Felbauer

 

selbstständig aus Ybbsitz, leidenschaftlicher Autofahrer und Fan des Motorsports.

Schon in jungen Jahren fasziniert von schnellen und lauten Autos, kam es dann mit 17Jahren zu den ersten Berührungen mit dem Rallyesport. Als gelernter Metallfacharbeiter vorerst mit der Reparatur und Herstellung div. Teile betraut, kam es in Folge zu Einsätzen als Mechaniker für einige umliegende Rallyeteams.

Aus Zeitmangel und fehlenden Sponsoren wurden ab dem Jahr 2000 nur kleinere Veranstaltungen wie Eisrennen, Skijöring und Autoslalom mit einem sehr betagten Fiat Uno Turbo gefahren, wobei fast bei jedem Start egal in welcher Serie zumindest ein Stockerlplatz bzw. der Klassensieg das Resultat war.

 

Da das Fahren mit 2 angetriebenen Rädern nur begrenzten Fahrspass brachte, wurde im Herbst 2000 ein fast schrottreifer Audi Urquattro wieder ins Leben zurückgeholt. Doch der zweite Frühling dauerte nicht lange und die Freude am Fahren mit 4 angetriebenen Rädern währte nur kurz! Zu diesem Zeitpunkt gab es noch die sogenannte Clubsport-Wertung bei diversen Rallyes. Zugelassen waren Serienfahrzeuge ohne jeglicher Veränderung, auch nicht in Sachen Sicherheit, bis auf Helmpflicht. Was für Abenteurer ;)

Es war allerdings eine kostengünstige Möglichkeit für Hobbyfahrer eine Rallye zu bestreiten.

 

So auch bei der Jänner Rallye 2001, wo es mit dem besagten Audi Urquattro Ohne Überrollkäfig, ohne H-Gurte, dafür mit beigen "Schweinsledersitzen" an den Start ging. Die erste Rallye überhaupt. So kommen neue Erfahrungen auf einen zu wie zB der korrekte Zeitablauf, Roadbook, Zeitkarte, Service in - Service out, ... überhaupt Service!?.. wozu??... man ist ja schließlich mit einem Serienauto per Achse angereist und im jugendlichen Leichtsinn glaubte man mit demselben nach der Rallye auch wieder heimzufahren. Nun... dem war nicht so.

In SP4 war doch das Tempo für die Serienreifen etwas zu hoch und der Audi schoss mit ungefähr 60 km/h Überschuss ins steirische Unterholz.

Zu diesem Zeitpunkt wäre man auf dem beachtlichen 11. Gesamtrang gelegen (und das bei der allerersten Rallye!!).

 

Seit August 2001 selbständig als Fahrtechniktrainer unter anderem für ÖAMTC Test&Training tätig. In den letzten 5 Jahren wurde diese Tätigkeit ausgebaut mit dem Wechsel in die Veranstaltungsorganisation. Zusätzlich kamen Ausbildungen für Fahrzeugtechnik, Off Road- und Rennstreckentraining dazu.

 

Durch das zeitintensive Berufsleben bestand nur begrenzt die Möglichkeit zur Teilnahme an  Rallyes, wie z.B. die Herbst Rallye 2002, die dieses Mal ohne Probleme, mit einem Klassensieg und der gesamt 18. Stelle wieder mit dem alten Fiat Uno Turbo beendet werden konnte.

 

2006 wurde ein Mitsubishi für die Mühl4tel Rallye gemietet. Resultat war nach SP4 der 3. GESAMTRANG, dann jedoch Ausfall nach dem Bruch einer Spurstange.

 

Nach dem Malheur bei der Mühlviertel-Rallye mit dem Mietauto wurde die Anschaffung eines eigenen Autos beschlossen. Nach kurzer Suche wurde ein MITSUBISHI LANCER EVO3 aus Deutschland importiert und gleich bei der Wald4tel Rallye eingesetzt. Doch diese Rallye wurde unter schlechten Voraussetzungen gestartet. Mit 39°C Fieber war in der vorletzten SP an 4. Stelle der Challengewertung und 2. in der Klasse das Ende nach einem Überschlag.

 

In der Saison 2007 ergab sich die Möglichkeit in der MotoGP für KTM in der 125ccm Klasse als Datarecorder zu arbeiten, dies war sehr lehrreich in Bezug auf Abstimmungsarbeiten und Fahrwerkseinstellungen.

2008 wurden ausgesuchte Läufe zur Vorbereitung für die volle Saison 2009 absolviert. Unter anderem die Herbst Rallye Leiben mit überraschend gutem Abschneiden: 1. in der Gruppe H und 1. in der Klasse 13, 2. in der ARC-Wertung, die im nächsten Jahr angestrebt wird, zu gewinnen, und 8. Gesamt von 112 gestarteten Teams